Was mache ich falsch?

Das möchte ich wirklich mal wissen...
Warum lassen mich Männer nach kurzer Zeit immer wieder fallen?
Was heißt "Männer"? Nicht alle Männer - nein, nur diejenigen, die mir auch gefallen könnten. Diejenigen, die immer wieder ankommen, das sind normalerweise leider Gottes die, die mir nicht gefallen. Wo ich mir schon beim Gedanken an Händchen halten, Küssen oder sonst was die Kotztüte bereithalten muss. *würg*

Ich hörte, das Leben ist hart und ungerecht. Es sei immer wieder so. Das müsse man akzeptieren.
Wie in aller Welt schafft man das??? Ich meine, heißt das also, dass ich zu akzeptieren habe, dass ich bis ans Ende meiner Tage alleine sein werde? Dass alle meine Versuche und Bemühungen ins Leere laufen? Zwangsläufig?

Niemand hier braucht mich, hab ich das Gefühl. Ja, klar, die Sprachschüler... blah, das ist bullshit. Beruflich ist jeder im Endeffekt ersetzbar und austauschbar.
Ich bin wohl vielleicht für Männer, die nicht unattraktiv sind, keine Option...

Ey, fuck!!! Ich hab keine Lust, mein Leben bis ans Ende alleine zu sein. Und ich hab AUCH keine Lust, mit fucking irgendwem zusammenzukommen und mir jedes Mal einen abkotzen zu müssen, wenn ich nur an die Person denke...

Alleine glücklich sein?? Wie denn bitte? Wie soll das gehen? Alleine sein, das heißt, das niemand bei dir sein will. Dass niemand an deiner Seite sein will. Oh, ach ja, ich bin ja selbst bei mir. Das muss reichen... oder wie???
Ey, verf**kte Sche**e. Das ist einfach nur Müll.

Alleine sein... Das bedeutet für mich, dass keiner bei mir sein will. Egal, was ich mache, egal, was ich versuche, wie ich mich bemühe... keiner will bei mir sein.
Ich habe hier auch keine wirklichen Freunde. Wenn irgendwas wäre, es würde hier kein Hahn nach mir krähen.
Ach doch, ja, die Hässlichen...

Mit mir ist keiner gerne zusammen... ich muss akzeptieren, mein Leben alleine zu verbringen. Ich muss akzeptieren, dass niemand zu mir steht, niemand an meiner Seite steht.
Und dass es niemandem etwas ausmachen würde, wenn ich nicht mehr da wäre.

In letzter Zeit gibt/gab es drei Hauptprojekte, in die ich eingebunden bin, aber mir scheint, dass ich halt nie eine wichtige Rolle zugewiesen bekomme. Bei anderen bin ich gleich außen vor gelassen worden und gar nicht erst in Gespräche mit einbezogen worden....

Ich beginne, die Nächte zu hassen, die Stunden, in denen ich alleine bin, wenn die Einsamkeit sich anschleicht und mich anfällt wie ein Raubtier, ihre Fänge tief in mir vergräbt und mich bluten lässt. Ich hasse den Schmerz, der in meiner Körpermitte aufflammt, der brennt... und doch ist er mir ein vertrauter Begleiter, denn er bleibt bei mir, er kommt zu mir in meinen dunklen Stunden, er ist mein Gefährte... Absurd eigentlich, aber wenn der Schmerz weg wäre, dann wäre da wirklich gar nichts mehr - und das ist vielleicht noch schlimmer.

Ich muss mich zusammenreißen. Im März hatte ich meinem Schmerz und der Verwundung nach so langer Zeit doch wieder visuellen Ausdruck verliehen, was auch immer noch sichtbar ist. Ich muss mich zusammenreißen, nicht schon wieder zur Klinge zu greifen...

Ist es nicht so, dass bevor man sich selbst gefahrlos durch seine erlernten Fähigkeiten, Wissen etc für andere wertvoll machen kann, man zunächst die Sicherheit braucht, um seiner selbst Willen geliebt zu werden? Wenn ich nur wertvoll für andere bin, weil ich besonders schnell rennen kann, verliere ich meinen kompletten Wert in dem Moment, in dem diese Fähigkeit verloren geht.

Wenn ich nicht um meiner selbst Willen geliebt und gebraucht werde, bin ich alleine, sobald ich unnütz geworden bin, weil ich nicht mehr funktioniere. Dummerweise kann ich nicht mal irgendwas, was mich für andere brauchbar machen würde....


3.8.15 18:57

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